Europäischer Lehrgang mit Shimizu Sensei, in Herzogenhorn / Schwarzwald

Der Lehrgang in Herzogenhorn war sehr lehrreich und hat viel Spaß gemacht. Jede Begegnung mit Shimizu Sensei ist eine Annäherung zur Quelle von Aikido. Er zeigt uns den Weg, Aikido immer besser zu verstehen. Wir freuen uns auf weitere Möglichkeiten von Shimizu Sensei zu lernen.

Shimizu Sensei ist der letzte Uchi-Deshi von Aikido-Begründer Morihei Ueshiba. Seine Stilrichtung Tendoryu-Aikido beruht auf dem gesamten Lebenswerk von O‑Sensei.

Und wir folgen diesem Weg.

Herzlich Willkommen bei unserem Training!

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Interview mit Abteilungsleiter Arvaneh über die JJ-Abteilung

Hallo Heinrich,

schön, dass Du Dir die Zeit nimmst für ein kleines Sommerinterview! Sag mal, was macht eigentlich so ein Abteilungsleiter alles im Verein?

Heinrich

JJ-Abteilungsleiter Heinrich Arvaneh

Oh, das ist eine vielschichtige Tätigkeit. Da man diese Tätigkeit nicht erlernt und es kein Handbuch hierfür gibt, teile ich euch jetzt mit, was ich zum Besten gebe: Es geht um eine Analyse der Abteilung, Integration der Mitglieder für ehrenamtliche Tätigkeiten (Frauenbeauftragte, Medienreferent, usw.). Weiterlesen

Impressionen aus der JJ-Abteilung

NEUE ABTEILUNG – AIKIDO!

Um Aikido anzufangen, braucht man keine speziellen Voraussetzungen, jeder kann einsteigen – unabhängig von Alter und Geschlecht.

Bereits die ersten Versuche in Aikido bringen viel Spass.  Wir freuen uns über jeden neuen Trainingspartner!

Komm‘ einfach unverbindlich vorbei und mach‘ mit!

SV

 

Ju-Jutsu-Abteilung zu Gast auf Benefizlandeslehrgang

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Voller Spannung und mit hohen Erwartungen an den Top-Referenten Sepp Sträußl machten sich am Sonntag, den 16. April vier Mitglieder unserer Ju-Jutsu-Abteilung auf den Weg zum Benefizlehrgang „Waffenabwehr“. Dieser wurde gemeinsam vom SV-Esting und SC Unterpfaffenhoffen Germering ausgerichtet und sollte sich als voller Erfolg herausstellen.

Tänzerisches Aufwärmen

Bevor es jedoch mit dem Ju-Jutsu-Training losging, wurden die Anwensenden erstmal tüchtig ins Schwitzen gebracht: Bettina Hildenbrand sorgte durch ihr Power-Zumba für nicht nur für rote Gesichter und Schnappatmung, sondern auch für richtig ausgelassene Stimmung. Auch wenn manche Herren der Schöpfung sich sichtlich schwer taten, der schweißtreibenden Choreographie zu folgen, konnte man an dem vergnügten Lachen, das überall in der Halle zu vernehmen war, ablesen, dass Hildenbrand hier alles im (Warm-up)-Griff hatte.

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Nach einer kurzen Pause ging es dann so richtig los: Der Messerangriff und seine Abwehr spielten die zentrale Rolle in den kommenden drei Stunden. Und hier wurde schnell klar, weshalb Sträußl als Spitzeninstruktor gilt: Durch seine Mischung aus Ernsthaftigkeit, Lehrfreude und Humor vermittelte er den etwa 80 angereisten Ju-Jutsuka die wichtigsten Grundlagen seines Messerabwehrsystems. Dabei bezogen sich die Lehreinheiten nicht aus Angriffe aus verschiedenen Winkeln, sondern Sträußl präsentierte auch Notlösungen und sprach darüber, wie es nach der unmittelbaren Abwehr der Gefahrensituation weitergeht.

Spektakuläres zur Pause

Unterbrochen wurde die Übungen einerseits durch zwei Kaffeepausen, in denen sich die Lernenden am exzellent bestückten Kuchenbuffett stärken konnten (der Geheimtipp war der Mohnkuchen!) und einer schwungvollen Showeinlage der Tanzgruppe Fun Unlimited. In Sachen Akrobatik beschämte die Eleganz der Damen und Herren so manchen Trainierenden in der Halle – so viel Überschläge und Taktgefühl wünschte sich manch einer auch insgeheim von seinem Trainingspartner auf der Matte!

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Am Ende des Lehrgangs fasste Sträußl noch einmal das Wichtigste zusammen: Das Messer ist eine brandgefähliche Waffe – jede(r) kann es einsetzen, es verursacht schnell viel Schaden und wenn man damit in einer Abwehrsituation zu tun hat, möge man sich darauf einstellen, nicht ohne Verletzung aus der Begegnung herauszukommen. Außerdem unterstrich Sträußl seine bedingungslose Härte, wenn es um eine Abwehr gehe: Alles sei erlaubt! Die vierköpfige Reisegruppe des SV Planegg-Krailling war am Ende ziemlich platt und glücklich – jetzt wird es darum gehen, den Daheimgebliebenen das Wichtigste aus dem Lehrgang zu vermitteln.

Bisher unterschätzt: „Aliveness“ als Trainingskonzept im Ju Jutsu

Die ein oder andere von Euch, die Ju Jutsu trainiert, hat vielleicht schon einmal etwas von dem so genannten „Aliveness“-Trainingsansatz gehört (manche bezeichnen es auch einfach als „alive training“). Es geht dabei um eine Ausgestaltung des Trainings, in dessen Zentrum spontanes, nicht-geskriptetes (also unabgesprochendes) und dynamisches Agieren mit der Partnerin steht. Alive Training wird in erster Linie durchgeführt, damit sich die Teilnehmerinnen untereinander herausfordern und mit der Absicht antreten, zu gewinnen. Zudem wird diese Trainingsmethode herangezogen, um bestimmte Kampfsporttechniken aus dem eigenen Training einer Nützlichkeitevaluierung zu unterziehen.

Dabei ruht das Konzept auf den drei Säulen: Bewegung, Timing und Energie. Das bedeutet, die Partnerinnen sind ständig in Bewegung, agieren ohne feste oder zugewiesene Schlag- und Trittmuster und agieren auf einem Kraftniveau, das nahe an das tatsächlicher Auseinandersetzungen herankommt. Auf diese Art und Weise zu trainieren, bedeutet (womöglich), sich von liebgewonnen Vorstellungen und Lehrplänen zu verabschieden. Bestimmte Techniken – das stellt sich sehr schnell auch im Ju Jutsu heraus – funktionieren unter Stress nur bedingt, manche überhaupt nicht. Dennoch werden sie immer wieder unterrichtet und abgefragt, was im besten Fall zweifelhaft, im schlechtesten gesundsheitsbedrohlich (in einer echten Auseinandersetzung) ist.

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