Besuch des Landeslehrgangs „Gut geschützt ist halb gewonnen“

Ramona Brandl und Sonja Schmid referierten am 28. Januar zum Thema „Frauen-SV“ beim PSV Eichstätt. Unter dem Titel „Gut geschützt ist halb gewonnen“ wurde die Bedeutung der Verteidigungshaltung/-stellung fokussiert und zusammen mit Abteilungsleiter Heinrich fuhren zwei weitere Schüler ins „ferne Eichstätt“, um dort nicht nur den SV Planegg zu repräsentieren, sondern um sich ebenso fortzubilden.

„Nach spielerischem Aufwärmen, inklusive persönlichem Kennenlernen, mit Bewegungsformen und Koordinationsübungen, behandelte Ramona Brandl im ersten Teil des Lehrgangs die Abwehr diverser (Waffen-)Angriffe im Stand. Hierbei hatten sich die knapp 30 TeilnehmerInnen gegen einen oder mehrere Angreifer zu verteidigen, wobei die charmante Referentin letztere dazu ermunterte „ruhig g’scheid drauf zu hauen“, denn nichts ist so effektiv wie „Lernen durch Schmerz“. Den zweiten Teil des Lehrgangs widmete Sonja Schmid der Verteidigung/-sstellung am Boden. Es wurden unter anderem Ausweich- und Meidbewegungen bei eigener Bodenlage sowie die Verteidigung gegen stehende Angreifer trainiert. Neben der Koordination konnten die TeilnehmerInnen beim Pratzentraining auch ihre Reaktion unter Beweis stellen. Besonderes Augenmerk lag wiederum auf realistischem Angreifen und effektiver Verteidigung. Abschließend wurden die erlernten Techniken beziehungsweise Übungen in Form eines Zirkels wiederholt. Ein unerwünschter, äh … unangekündigter „Überraschungsgast“ – im FIST-Anzug – sorgte hierbei für die Spannung (bis) zum Schluss.“  (Quelle)

Zwei Dinge wollen wir nicht vergessen zu erwähnen: Zum einen gab es viel zu viel und viel zu guten Kuchen! Da konnten die TeilnehmerInnen nicht widerstehen. Außerdem wurde als Ausklang jede/r noch eine Runde massiert. So konnte die Rückfahrt entspannt angegangen werden.

Ein erfolgreiches Ju-Jutsu-Jahr geht mit einer harten Prüfungswoche zu Ende

Abteilungsleiter Heinrich in Doppelfunktion als Coach und Prüfer konnte sich über viele neue Gelbgurte und zwei neue Grüngurte freuen.

 

Puh – das war eine Woche für die Ju-Jutsu-Abteilung – gleich in drei Prüfungen wollten jüngere und älterer Ju-Jutsu-KämpferInnen zeigen, was ihnen steckt und sich so ihre Abzeichen und Gurte verdienen. Einen so derartigen Andrang an Prüfungswilligen hatte das altehrwürdige Dojo schon länger nicht mehr gesehen, wie mehrere gediente Veteranen richtig bemerkt hatten.

 

Drei mal braun, einmal blau – unsere Abteilung präsentiert sich erfolgreich in allen Farben!

 

Zwei Erwachsenengruppen und zwei Kindergruppen konnten unter den kritischen Augen der Prüfer beweisen, dass sich ihre vielen Stunden auf der Matte ausgezahlt hatten. Die erschöpften, aber dennoch strahlenden Gesichter können sich jetzt erstmal ein wenig entspannen – der Winterpause sei Dank. Aber ab der zweiten Januarwoche gibt es schon wieder keine Ausreden mehr! Das Training ruft!

 

Zum Kampfgesicht des Jahres 2016 gewählt – einstimmig!

 

Natürlich darf an dieser Stelle auch ein kleiner Rückblick nicht fehlen – vor allem zwei Ereignisse waren für das Jahr aus Abteilungssicht bedeutsam: Mit Mario gewannen die Ju-Jutsu-KämpferInnen einen tollen neuen Trainer, der jeden Montag, auch mit seiner Brasilian-Jiu-Jitsu-Erfahrung, für frischen Wind im Dojo sorgt. Leider hatten wir in der zweiten Jahreshälfte auch einen Abgang zu vermelden – nach dem Sommer verließ uns Thomas nach Berlin. Er hatte nicht nur beim Kindertraining ordentlich mitgemischt, sondern mit den Erwachsenen sein Wissen geteilt. Wir wünschen ihm nochmal alles Gute im fernen Preußen!

 

Neue Trainingszeiten – Abteilung Judo

Unsere Trainer:
Charles, Benjamin, Julia, Emile, Alexia, Marie

Trainingsgelände:
Dojo im Vereinsheim (Hofmarkstr. 51, 82152 Planegg)

Interview mit JJ-Trainer Mario Lühring

Mario_Lühring

Tough Guy der JJ-Abteilung – Mario Lühring

Du bist ja – wenn man so will – seit Anfang des Jahres unser Ju-Jutsu-Trainerneuzugang. Erzähl doch einmal kurz, wie es dazu kam.

„Ja gern doch, das kam damals etwas unerwartet. Ich bin von München nach Planegg gezogen und habe mich hier nach einem guten Kampfsportverein umgesehen. Gesucht habe ich eine sportliche Ergänzung zu meinem sonstigen Training. In der ersten Trainingseinheit kam ich mit unserem Abteilungsleiter Heinrich Arvaneh in Kontakt, er suchte gerade jemanden der die Abteilung unterstützen kann. Kurzum: Ich bin seit dem wieder Trainer im Ju-Jutsu, trainiere aber natürlich auch gemeinsam mit unseren Schülern.“

Als Trainer übst du unseren Kampfsport ja auch nicht erst seit gestern aus – wie kamst du zum Ju-Jutsu und machst du vielleicht ergänzend noch anderen Mattensport?

„Ju-Jutsu habe ich im Jahr 2000 begonnen – Ich bin also nunmehr seit 16 Jahren im Kampfsport unterwegs. Als Jugendlicher hat mich das Thema fasziniert. Ich denke insbesondere weil es damals für mich so eine besondere Anziehungskraft hatte, ich aber auch nicht viel über Kampfsport wusste. Es war also ein gewisser Mythos für mich. Ich habe zuvor und lange parallel dazu Fußball gespielt, bis ich mich irgendwann ganz dem Kampfsport verschrieben habe. Seither habe ich neben Ju-Jutsu noch Judo, Boxen, Capoeira, Jeet Kune Do und Kali betrieben. Heute trainiere ich primär noch Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) und Grappling, was die meisten vielleicht eher aus den „MMA“-Kämpfen kennen.“

Okay, letzte Frage, dann lassen wir dich wieder auf die Matte: Wenn du dir wünschen könntest, wo wir in fünf Jahren stehen?

„Ich finde wir haben bereits einen festen Kern in unserer Ju-Jutsu-Gruppe. Ich fände es toll, wenn wir diesen noch erweitern können und sich auch Sportler aus anderen Bereichen zu uns verlaufen.“

Danke dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast.

„Gerne.“

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